Digitale- Volumen- Tomographie (DVT)

Die Digitale Volumentomographie kurz DVT ist ein bildgebendes Verfahren für die moderne zahnärztliche Diagnostik.

Anders als bei einem herkömmlichen Röntgenbild, lässt sich bei einer DVT-Aufnahme ein Objekt dreidimensional am Computer darstellen. Bereiche, die auf dem Röntgenbild verborgen bleiben, können jetzt vom Zahnarzt mit begutachtet werden.

Ähnlich wie bei der Computertomographie (CT), kann man das so gewonnene 3D Röntgenbild aus allen Blickwinkeln untersuchen, wobei die hierfür benötigte Strahlendosis gegenüber einem CT um ca. 80% reduziert wird. Die Aufnahme findet im Sitzen oder Stehen statt, dauert nur wenige Sekunden und ist auch für Menschen mit Platzangst geeignet. Eine vorherige Kontrastmitteleinnahme ist nicht erforderlich. Um dieses Verfahren anzuwenden benötigt der Zahnarzt eine besondere Ausbildung. Über diese DVT-Fachkund verfügt im ZZN Zahnarzt Frank Tegtmeier.

Anwendung findet die digitale Volumentomographie in vielen medizinischen Bereichen wie Zahnmedizin, Kieferorthopädie, Oral- und Kieferchirurgie, Orthopädie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Für die Diagnostik von Zysten, versteckten Entzündungen der Kiefer, Zähne oder Kieferhöhle, unvollständigen Wurzelfüllungen oder kleinsten Zahn- und Knochenfrakturen, ist das DVT einem herkömmlichen Röntgenbild weitaus überlegen. Die Darstellung erfolgt in Originalgröße 1:1 bei einer sehr hohen Auflösung. Das bedeutet jetzt nicht, dass die Digitale Volumentomografie in allen Situationen angewendet werden muss. Für alltägliche Fragestellungen ist ein normales Röntgenbild des Zahnes oder aber eine Panoramaaufnahme (OPG) absolut ausreichend.

Um eine bestimmte chirurgische Behandlung sicher und komplikationsfrei durchzuführen, ist es notwendig alle beteiligten und benachbarten umliegenden anatomischen Strukturen genau zu lokalisieren, um diese zu schützen.

Gerade im Vorfeld einer geplante Implantation kann genau die dreidimensionale Lage von Kieferhöhle und Nerven begutachtet werden und das Implantat später in einem ausreichenden Abstand dazu positioniert werden. Hier spielt das 3D Röntgen seine Vorteile vollständig ausspielen. Mit einem speziellen Programm, lässt sich das gewählte Implantat vorab am PC virtuell setzen um die Passgenauigkeit und Implantatposition zu überprüfen.

Die auf diese Weise ermittelte Position für das Implantat kann auf Wunsch weiterhin in eine spezielle Schiene, eine Bohrschablone übertragen werden. Damit lassen sich die Bohrungen für das oder die Implantate genau in Richtung und Position festlegen.

Auch bei einer komplizierten Weißheitszahn- oder Zystenentfernung, kann ein DVT hilfreich sein, um möglichst schonend, sicher und atraumatisch vorzugehen. Diagnostisch stellt also die 3D Röntgenmethode mittels Digitaler Volumentomographie die genaueste und sicherste Methode zur Vorbereitung auf eine Operation im Zahn- Mund und Kieferbereich dar. Das ZZN-Bocholt verfügt über eine der wenigen Anlagen in Bocholt und im Kreis Borken.

Bei weiteren Fragen informieren sie sich gerne vor Ort in unserer Praxis.

© ZZN-Bocholt. Autoren: F. Tegtmeier und A. Westerheide, Zahnärzte