Zahnaufhellung | Bleaching

Zahnaufhellung durch Bleaching

Weiße Zähne und gesundes Zahnfleisch wirken vital, jung und attraktiv. Dies stärkt das Selbstbewusstsein und beeinflusst Ihr Privat- und Berufsleben positiv. Viele Nahrungs- und Genussmittel wie z.B. Tee, Kaffee, Rotwein und Zigaretten sowie bestimmte Medikamente können die Zähne dunkel verfärben. Kann oder möchte man nicht abstinent leben, ist das Bleichen der Zähne eine gute Möglichkeit, um die Verfärbung zu beseitigen und Ihre natürliche oder eine hellere Zahnfarbe zu erreichen.

Verschiedene Strategien werden für die Zahnaufhellung angewendet. Entscheiden sie sich beispielsweise für ein Bleaching in der Zahnarzt-Praxis des ZZN-Bocholt, sind drei Termine erforderlich.

In der ersten Sitzung wird eine genaue Kontrolle der Zähne und des Zahnfleisches durch den Zahnarzt vorgenommen, um auszuschließen, dass Sie undichte Füllungs- oder Kronenränder sowie kariöse Läsionen haben. Des Weiteren wird man sie darüber aufklären, dass weder Füllungen noch Kronen mitgebleicht werden können.

In der zweiten Sitzung erfolgt eine gründliche Reinigung und Politur der Zähne um Ablagerungen und Zahnstein von den Zahnoberflächen zu entfernen, die sonst ein gleichmäßiges Ergebnis verhindern würden.

In der dritten Sitzung kann das Bleichmittel aufgetragen werden. Durch das schonende Bleaching System was im ZZN Bocholt verwendet wird, werden maximal vier Durchgänge in einer Sitzung benötigt um Ihr Ergebnis von hellen Zähnen zu bekommen.

Mit einer erneuten Bestimmung durch eine Farbskala wird die vorläufige Zahnfarbe dokumentiert. Um sensible Zähne zu verhindern werden die Zahnoberflächen abschließend bei Bedarf fluoridiert.

Das Home-Bleaching mit Produkten aus der Drogerie ist ein neuer und gefährlicher Trend, da die nicht individuellen, angeblich selbst-anpassenden Schienen das Bleichmittel nicht auf die Zähne verteilen, sonder auch auf das Zahnfleisch, was zu Irritationen und Verletzungen führen kann. Außerdem ist normalerweise eine große Anzahl an Bleicheinsätzen erforderlich, da nur geringe Konzentrationen an Wasserstoffperoxid in frei verkäuflichen Bleichmitteln enthalten sein dürfen.

Auch das häufige Zähneputzen mit sogenannten Zahn-Weiß-Zahncremes ist mehr schädlich als nützlich, da die hier enthaltenen Abrasivstoffe den Zahnschmelz dauerhaft schädigen können. Bleaching gehört daher unbedingt in professionelle Hände. In der Zahnarzt-Praxis jedoch gehört es zu den etablierten Standardverfahren und geht mit begrenzten Nebenwirkungen einher. Die erreichten Aufhellungen sind zwar unterschiedlich, teilweise aber erstaunlich hoch.

© ZZN-Bocholt. Autoren: Frank Tegtmeier, Zahnarzt